Teaching

I teach both in the history of political thought and contemporary political philosophy. Here are some of the seminars I currently teach or have taught in the past:

Wahlveranstaltung, Freie Universität Berlin SoSe 2026

Beim Verfassen philosophischer Arbeiten stellen sich eine Vielzahl besonderer Herausforderungen. So ist es überaus schwierig, eine fruchtbare philosophische Fragestellung zu finden, einen philosophischen Text sinnvoll zu gliedern oder ein eigenes philosophisches Argument zu entwickeln.

Dieser Kurs wendet sich an Studierende, die dabei sind, eine philosophische Arbeit zu verfassen oder vorzubereiten, und sich mit den genannten (oder anderen) Schwierigkeiten konfrontiert sehen. Wir wollen versuchen, die auftretenden Probleme gemeinsam zu analysieren und Lösungsstrategien zu entwickeln, die im besten Fall auch das Verfassen zukünftiger Arbeiten erleichtern.

Die genaue Form und die terminliche Gestaltung des Kurses werden bei der Vorbesprechung gemeinsam abgestimmt.

Hauptseminar, Freie Universität Berlin SoSe 2026

Wie orientieren wir uns auf die Zukunft? Diese Frage führt zu komplexen philosophischen Problemen an der Schnittstelle von Handlungstheorie, Emotionsphilosophie, normativer Ethik und politischer Philosophie.

Das Seminar untersucht verschiedene Modi der Zukunftsbezogenheit sowie ihre konzeptuellen, normativen und politischen Implikationen. Handlungstheoretisch analysieren wir, wie sich zukunftsgerichtete praktische Einstellungen unterscheiden: Was bedeutet es etwa, eine Intention (bspw. im Vergleich zu einem Wunsch) zu haben? Wie entstehen aus individuellen Intentionen kollektive Formen der Zukunftsgestaltung?

Emotionsphilosophisch untersuchen wir die normative Struktur zukunftsgerichteter Gefühle: Wann ist Hoffnung rational? Sind Zukunftsängste moralisch bewertbar? Wie verhält sich Verzweiflung zur praktischen Handlungsfähigkeit? Normativ-ethisch behandeln wir die Fragen, inwieweit das gute Leben einen bestimmten Zukunftsbezug voraussetzt und ob besondere moralische Verpflichtungen aus unserem Zukunftsbezug erwachsen.

Politikphilosophisch fragen wir: Wer darf legitim über die Zukunft entscheiden? Wie lösen wir das Problem der demokratischen Repräsentation zukünftiger Generationen?

Seminar, Freie Universität Berlin SoSe 2026

The climate crisis triggers intense emotional reactions in many people – from fear and grief to guilt, anger, or hopelessness.

But how are these “climate emotions” to be understood philosophically? Are they rationally justified or irrational overreactions? Can emotions reveal moral truths about climate change to us? And what role do they play in our moral action?

In this seminar, we examine climate emotions from various philosophical perspectives. We engage with classical and contemporary theories of emotions, explore the epistemic and moral significance of emotions like eco-anxiety or climate guilt, and ask about the connection between emotional involvement and moral responsibility.

The seminar combines systematic philosophical reflection with the analysis of concrete phenomena and invites critical questioning of both classical philosophical categories and one’s own emotional relationship to the environmental crisis.

Seminar, Freie Universität Berlin SoSe 2026

In diesem Lektürekurs lesen wir gemeinsam Samuel Schefflers neuestes Werk ”One Life to Lead: The Mysteries of Time and the Goods of Attachment” (Oxford University Press 2025).

Scheffler, einer der führenden Moralphilosophen der Gegenwart, untersucht darin das komplexe Verhältnis zwischen der Zeitlichkeit menschlichen Lebens und den Bindungen, die unserem Leben Bedeutung verleihen. Das Buch behandelt zentrale Fragen der praktischen Philosophie: Wie prägt die Endlichkeit unseres Lebens unsere Werte und Projekte? Welche Rolle spielen Bindungen zu anderen Menschen, zu Projekten und zu Institutionen für ein sinnvolles Leben?

Wie hängen zeitliche Erfahrung und die Güter der Verbundenheit zusammen? Schefflers Analyse verbindet dabei metaphysische Überlegungen zur Zeit mit moralphilosophischen Fragen nach den Quellen menschlicher Werte. Wir werden das Werk chronologisch erarbeiten und dabei die behandelten Probleme in den größeren Kontext der philosophischen Tradition stellen.

Besonderer Fokus liegt auf der Rekonstruktion von Argumentationsstrukturen und der kritischen Auseinandersetzung mit Schefflers Positionen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit einer englischsprachigen Monographie.

Praxisseminar, Freie Universität Berlin SoSe 2026

Begleitend und ergänzend zur Vorlesung zur Einführung in die praktische Philosophie werden in diesem Seminar Schlüsseltexte der praktischen Philosophie behandelt.

In der systematischen Auseinandersetzung mit Klassikertexten (u.a. von Aristoteles, Hobbes, Kant, Mill, Nietzsche, Rawls, Marx, Foucault, Fanon und Arendt) wird dabei der Frage nachgegangen, wie wir zusammen mit anderen auf gute und gerechte Weise leben können und sollten.

Seminar, Freie Universität Berlin WiSe 2025/26

Die Annahme, sie befände sich in der Krise, begleitet die Demokratie seit Ihren Anfängen, ist aktuell jedoch verbreitet wie selten zuvor.

Mal wird die repräsentative Ausgestaltung der Demokratie als unzeitgemäß angesehen; mal wird behauptet, sie sei konkurrierenden Regierungsformen wie Autoritarismus oder Technokratie unterlegen; es kann an Partizipation von unten mangeln oder an zu viel Macht von oben.

Mal wird die Demokratie in ihrem Verhältnis zur Wirtschaft, mal zur Gesellschaft, mal zum Staat und mal zur Welt hinterfragt. All dies geschieht vor dem Hintergrund, dass sich der Demokratiebegriff als solcher ungebrochener Anziehungskraft erfreut und auf immer weitere Organisationsformen ausgeweitet wird.

Brauchen wir also mehr Demokratie oder weniger? Das Seminar bietet eine Einführung in die moderne Demokratietheorie auf dem Wege der Auseinandersetzung mit verschiedenen Krisendiagnosen.

Seminar, Freie Universität Berlin SoSe 2025

In öffentlichen Debatten – etwa um Fragen des Konsums, der Migration oder des Klimawandels – ist der Vorwurf des Moralismus allgegenwärtig. Meist geht es dabei um eine als anmaßend, unangebracht oder selbstgerecht empfundene moralische Kritik. Aber was genau ist überhaupt unter Moralismus zu verstehen, wann ist er problematisch und wie lässt er sich von legitimen moralischen Forderungen unterscheiden? Kann es ein “Zuviel der Moral” überhaupt geben?

Um diese Fragen zu beantworten werden wir uns sowohl mit klassischen Formen der Moralkritik aus auch mit zeitgenössischen Positionen auseinandersetzen. Neben der moralphilosophischen Debatte über die Bewertung des Moralismus wird dabei auch die politikphilosophische Debatte über die Rolle moralischer Prinzipien für politisches Handeln von Bedeutung sein.

Seminar, Freie Universität Berlin WiSe 2024/25

Seit einiger Zeit beschäftigt sich die Politische Philosophie mit Fragen des Klimawandels.

Während sich diese Debatte zunächst im Sinne einer Klimaethik vor allem auf Fragen der (individuellen und kollektiven) Verantwortung und der (globalen) Gerechtigkeit konzentrierte, gibt es in jüngster Zeit verstärkt auch eine Auseinandersetzung mit den demokratietheoretischen Implikationen einer möglichen Klimakatastrophe. So wird etwa diskutiert, welche Formen des Protests gegen eine als unzureichend empfundene Klimapolitik gerechtfertigt sind oder ob demokratische Verfahren den Herausforderungen der Klimakrise grundsätzlich noch gewachsen sind.

Neben diesen Fragen werden wir uns im Seminar auch mit epistemologischen (etwa im Zusammenhang von Klimawandelleugnung oder dem Umgang mit Unsicherheit von Voraussagen) und affektiven (etwa der Rolle von Hoffnung, Verzweiflung oder Wut) Aspekten des Klimawandels beschäftigen.

Seminar, Freie Universität Berlin WiSe 2023/24

Unsere Welt ist geprägt von Unrecht, das in der Vergangenheit begangen wurde – ob Sklaverei und Kolonialismus, Holocaust oder ungerechte Kriege.

Im Zentrum des Seminars steht die Frage, welche Formen des historischen Unrechts aus welchem Grund wiedergutgemacht werden müssen, von wem, und auf welche Weise. Inwieweit ist es überhaupt möglich, für die Taten unserer Vorfahren zur Verantwortung gezogen zu werden oder Wiedergutmachung für deren Unrechtserfahrungen einzufordern?

Ist historisches Unrecht nur relevant, sofern es in die Gegenwart hineinwirkt? Reicht die symbolische Anerkennung vergangenen Unrechts aus oder sind Reparationen als Kompensation angebracht?

Dies wirft grundlegende philosophische Fragen nach dem Wesen (kollektiver) Verantwortung sowie der Zeitlichkeit von Gerechtigkeit auf. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich mit vorwiegend englischsprachigen Texten auseinander zu setzen.

Seminar, Freie Universität Berlin SoSe 2023

Das 1651 erschienene Werk „Leviathan“ ist nicht nur eine der bedeutendsten Schriften von Thomas Hobbes sondern auch ein Grundlagenwerk der politischen Philosophie. Seine Konstruktion von Naturzustand und Gesellschaftsvertrag, seine Auffassung staatlicher Souveränität, aber auch seine Theorie der Macht sind nach wie vor wichtige Bezugspunkte zeitgenössischer Diskussionen.

Im Seminar werden wir uns intensiv mit dem ersten („Vom Menschen“) und zweiten Teil („Vom Staat“) des Buches auseinandersetzen. Unser Hauptziel wird sein, zentrale Argumentationsschritte des Textes zu erarbeiten um Hobbes‘ Anliegen in Grundzügen zu verstehen und zu diskutieren. Die enge Arbeit am Text wird dabei von Auszügen aus aktuellen systematischen (und zum Teil auch kritischen) Positionen flankiert.

Folgende Studienausgabe wird zur Anschaffung empfohlen: Hobbes, Thomas: Leviathan, oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates. Teil I und II. hrsg. u. komm. v. Lothar R. Waas. Berlin: Suhrkamp 2011. Als Lektüre zur ersten Orientierung bietet sich die Einleitung von Lothar Waas in der oben genannten Studienausgabe an (S.369-377).

Seminar, Freie Universität Berlin WiSe 2022/23

Die Idee des geschichtlichen Fortschritts – einer kontinuierlichen Entwicklung hin zum Besseren – ist von zentraler Bedeutung für das Denken der Aufklärung, wenn nicht gar der westlichen Moderne insgesamt. Die Katastrophen des 20. Jahrhunderts und seine (angebliche) Verquickung mit den Übeln des Kolonialismus und Imperialismus haben den Fortschrittsbegriff jedoch in Verruf gebracht.

Während einige Denker:innen die Idee des Fortschritts daher heute verabschieden wollen, betonen andere, dass sie unverzichtbar bleibt, um die Vergangenheit zu interpretieren und emanzipatorisches Handeln in der Zukunft anzuleiten.

Im Seminar werden wir uns sowohl mit den klassischen geschichtsphilosophischen Fortschrittserzählungen des 18. und 19. Jahrhunderts (Kant, Hegel, Marx) als auch mit deren Kritiker:innen (z.B. Rousseau, Nietzsche, Benjamin) beschäftigen. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf jüngeren Debatten über moralischen und politischen Fortschritt in der politischen und Sozialphilosophie liegen.

Seminar, Freie Universität Berlin SoSe 2022

Begleitend und ergänzend zur Vorlesung zur Einführung in die praktische Philosophie werden in diesem Seminar Schlüsseltexte der praktischen Philosophie behandelt.

In der systematischen Auseinandersetzung mit Klassikertexten (u.a. von Aristoteles, Hobbes, Kant, Mill, Nietzsche, Rawls, Marx, Foucault, Fanon und Arendt) wird dabei der Frage nachgegangen, wie wir zusammen mit anderen auf gute und gerechte Weise leben können und sollten.

MA Seminar, Goethe University Frankfurt WiSe 2020/21

Diese Veranstaltung findet digital statt. Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn in Moodle.

Während Immanuel Kants Moralphilosophie seit jeher äußert einflussreich ist, erfreut sich seine politische Philosophie erst seit einigen Jahren zunehmender Beachtung. In diesem Lektüreseminar werden wir uns intensiv mit Kants wichtigstem politikphilosophischen Werk, den „Metaphysische Anfangsgründen der Rechtslehre“ (Erster Teil der „Metaphysik der Sitten“) auseinandersetzen.

Nach einer Einführung in wichtige Grundbegriffe des Kant’schen politischen Denkens wird der Fokus auf Kants Begründung von Eigentum und Staatlichkeit einerseits, sowie seiner kosmopolitischen Theorie globaler Ordnung andererseits liegen. Ziel ist es, durch genaue Lektüre des Textes seine zentralen Ideen und Argumente zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Außerdem werden wir (unter Zuhilfenahme teils englischsprachiger Sekundärliteratur) diskutieren, inwieweit Kants Positionen etwa zu den Grundlagen politischer Herrschaft, der Legitimität zivilen Ungehorsams oder zu Völkerrecht und Migration auch für gegenwärtige Debatten in der Politischen Theorie noch relevant sind.

MA Seminar, Goethe University Frankfurt SoSe 2020

Unter welchen Bedingungen ist ein Staat dazu berechtigt, einen bestimmten Teil der Erdoberfläche als sein Territorium zu beanspruchen? Und welche Rechte genießt ein Staat mit Blick auf sein Staatsgebiet? Lassen sich neben dem Recht, auf dem Territorium verbindliche Normen zu setzen, beispielsweise auch Ansprüche auf die exklusive Nutzung natürlicher Ressourcen auf dem Staatsgebiet oder ein Ausschlussrecht gegenüber Einwanderungswilligen rechtfertigen?

Diese und weitere Fragen werden im Seminar unter politiktheoretischen Gesichtspunkten diskutiert, wobei sowohl klassische Texte (Grotius, Locke, Kant) als auch Beiträge aus der neueren Debatte in der normativen Politischen Theorie gelesen werden. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf Grundlagenfragen, welche die Theorie territorialer Rechte betreffen. Am Rande soll aber auch auf Anwendungsfragen mit Blick auf natürliche Ressourcen, Einwanderung oder Sezession eingegangen werden. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich intensiv mit vorwiegend englischsprachigen Texten auseinanderzusetzen.

BA Seminar, Goethe University Frankfurt WiSe 2019/20

„Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten“ – Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), einer der bedeutendsten Philosophen des 18. Jahrhunderts und geistiger Wegbereiter der französischen Revolution, betrachtet die politischen und sozialen Ordnungen moderner Gesellschaften als Gefährdungen menschlicher Freiheit und individueller Selbstverwirklichung, da diese Menschen der Autorität des Staates unterwerfen und ein überhöhtes Selbstwertgefühl hervorbringen.

Rousseau versucht daher politischer Institutionen zu entwerfen, die menschliche Freiheit bewahren, sowie Formen der Erziehung und Bildung, die das Entstehen eines überhöhten Selbstwertgefühls verhindern.

Ziel dieses Lektüreseminars ist es, die wichtigsten politiktheoretischen Schriften Rousseaus kritisch zu analysieren. Dadurch werden die Studierenden an Fragen und Begriffe (z.B. Freiheit, Gleichheit, Demokratie, Gemeinwille, Volkssouveränität) herangeführt, die nicht nur für Rousseaus politische Philosophie, sondern für die moderne politische Theorie als Ganze zentral sind.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit den Primärtexten und zur Lektüre auch englischer Sekundärliteratur.

MA Seminar, Goethe University Frankfurt SoSe 2019 (mit Claudia Blöser)

Während Hoffnung im politischen Leben allgegenwärtig ist, haben sich politische PhilosophInnen nur selten systematisch mit ihr auseinandergesetzt.

Ziel des Seminars ist es, sich dem Begriff sowie dem Phänomen der Hoffnung philosophisch zu nähern, wobei unser Augenmerk auf seiner Rolle in der Politik liegen wird. Was ist Hoffnung und was genau tun wir, wenn wir hoffen? Spielt Hoffnung in politischen Kontexten eine besondere Rolle, und welche Gefahren (wie etwa Wunschdenken) gehen mit ihr einher? Gibt es so etwas wie kollektive oder sogar genuin demokratische Hoffnungen? Wie verhält sich Hoffnung gegenüber Einstellungen wie Optimismus und Fortschrittsglaube auf der einen, Verzweiflung und Resignation auf der anderen Seite?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten werden wir uns sowohl mit ideengeschichtlichen Texten zur Hoffnung (etwa Kant, Bloch, Rorty) also auch mit Beiträgen aus der gegenwärtigen politischen Philosophie auseinandersetzen.

MA Seminar, Goethe University Frankfurt 2018/19

Als Utopie bezeichnet man den imaginären Entwurf einer idealen gesellschaftlichen Ordnung, deren Realisierung als unmöglich oder sehr unwahrscheinlich eingeschätzt wird. Eine Utopie kann einen Spiegel darstellen, in dem die Defizite der Gegenwart hervortreten, oder einen idealen Zielpunkt der historischen Entwicklung und des politischen Kampfes markieren.

Utopien können aber auch die Risiken einer radikalen Veränderung thematisieren, indem sie die Utopie als Dystopie – den idealen als nicht wünschenswerten Zustand – entlarven. Das Seminar wird die normative und theoretische Relevanz von Utopien in ihren vielfältigen (zum Teil literarischen) Formen diskutieren. Dabei werden wir uns sowohl mit klassischen Utopien (Morus, Campanella, Bacon) also auch mit deren Kritikern (z.B. Popper, Marx) auseinandersetzen.

Abschließend wenden wir uns der Frage zu, ob das utopische Denken heute an ein Ende gekommen oder für die Diskussion alternativer gesellschaftlicher Ordnungen unverzichtbar ist. Dabei beziehen wir auch Debatten in der neueren anglo-amerikanischen politischen Philosophie mit ein.

BA Seminar, Hamburg University, 2017

Während Immanuel Kants Moralphilosophie seit jeher äußert einflussreich ist, erfreut sich seine politische Philosophie erst seit einigen Jahren zunehmender Beachtung. Das Seminar bietet eine systematische Einführung in Kants politisches Denken. Unser Ziel wird es sein, zentrale Ideen und Argumente zu verstehen, kritisch zu hinterfragen sowie zu diskutieren, inwieweit Kants Positionen etwa zu den Grundlagen politischer Herrschaft, der Legitimität zivilen Ungehorsams oder zu Völkerrecht und Migration auch für gegenwärtige Debatte in der Politischen Theorie noch relevant sind.

Neben genauer Lektüre der Primärtexte – wobei Ausschnitte aus Kants „Rechtslehre“ (Der Erste Teil der „Metaphysik der Sitten“) im Mittelpunkt stehen sollen – werden wir uns auch mit der (größtenteils englischsprachigen) jüngeren Sekundärliteratur auseinandersetzen.

Nach einer Einführung in wichtige Grundbegriffen des Kant’schen politischen Denkens wird der Fokus auf Kants Begründung von Eigentum und Staatlichkeit einerseits, sowie seiner kosmopolitischen Theorie globaler Ordnung andererseits liegen.

BA Seminar, King’s College London, 2017 (Convenor: Prof David Owens)

The module will focus on key parts of three major texts from the history of modern political philosophy: Thomas Hobbes- Leviathan, John Locke – Second Treatise on Civil Government and David Hume – Treatise on Human Nature.
In this way, students will be introduced to a selection of the central texts, concepts, and debates in political philosophy.

BA Seminar, LSE 2014/15 (Convenors: Dr Laura Valentini, Dr Kai Spiekermann)

This is a course in analytic normative political theory. It aims to introduce students to the main concepts that inform political discourse (i.e., liberty, equality, rights, justice, authority, and democracy) and the most prominent normative theories concerning those concepts; as well as some key substantive debates in contemporary political theory that invoke the above-mentioned concepts/theories, both at the domestic and at the global level (i.e., group rights, religious freedom, affirmative action, civil disobedience, democracy and judicial review, freedom of movement, global equality, climate change, territorial rights etc.).

Questions addressed during the course include: What is a free society? Are human beings morally equal? Do citizens have a duty to obey the law of their state? Why is democracy valuable? Should liberals respect illiberal minorities? Is affirmative action just? Is judicial review democratic? Should everyone in the world have equal opportunities? Should all those affected by the election of the U.S. president have a say in it?